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Polizeieinsatz bei RWW wegen dramatischer Rentnerrevolte

Polizeieinsatz bei RWW wegen dramatischer Rentnerrevolte

Dramatische Szenen heute auf dem Gelände des RWW. Was als unspektakulärer Renteneintritt geplant war, endete in einem chaotischen Ereignis, das die gesamte Belegschaft und die örtliche Polizei erschütterte.

Was war passiert?

Der langjährige Mitarbeiter des RWW, R.-B. G. (Name zum Schutz des Betroffenen abgekürzt), sollte heute, wenige Tage nach Erreichen des 66. Lebensjahres, seinen Ruhestand antreten.  Heute früh schoss er - wie gewohnt vollkommen rücksichtslos - mit seinem Gravel-Bike auf das Firmengelände. Augenzeugen berichten, dass er in wilder Manier mehrere Autofahrer schnitt und lautstark über „diese rücksichtslosen Vierrad-Rowdies" schimpfte. Einmal angekommen, parkte er sein Fahrrad mitten auf vier Parkplätzen.

Vegetarische Revolution beim Abschiedsbuffet

buffetDas offizielle Abschiedsbuffet eskalierte: R.-B. G. hatte darauf bestanden, dass ausschließlich vegetarische Gerichte serviert werden. Während seine Fleisch-liebenden Kollegen auf das versprochene Buffet warteten, wurden sie von einer Auswahl an Tofugerichten und Grünkohl-Chips überrascht. Als sich einer der Kollegen vorsichtig nach etwas Fleisch erkundigte, soll R.-B. G. empört gerufen haben: „Keiner geht hier ohne zwei Tofuburger und einen Quinoasalat raus!" Er drohte sogar, jeden Fleischesser persönlich mit Brokkoli zu füttern, sollten sie sich weigern, die vegetarischen Köstlichkeiten zu probieren.

Verweigerte Schlüsselrückgabe und Flucht ins Büro

Während sich die Festreden dem Ende näherten, forderte die Personalabteilung ihn zur Rückgabe seiner Büro- und Gebäudeschlüssel auf. Doch statt die Schlüssel zu überreichen, floh R.-B. G. zurück in sein Büro, verriegelte die Tür und verschanzte sich. In Windeseile errichtete er eine beeindruckende Barrikade aus ergonomischen Bürostühlen, seinen geliebten Topfpflanzen und meterhohen Stapeln von Projektordnern.

Per E-Mail schickte er eine Rundnachricht an alle Kollegen: „Ich verlasse das Gebäude nicht ohne meine geliebte Klimaanlage!" Zeugen berichten, dass man ihn dabei beobachtete, wie er mit einem Schraubenzieher an der Klimaanlage hantierte und versuchte, sie aus der Wand zu reißen. „Zu Hause habe ich keine Klimaanlage! Wie soll ich ohne sie denn den Klimawandel überleben?", soll er gerufen haben.

Serverraum als letzter Rückzugsort

serverraumNeben seiner Liebe zur Klimaanlage war R.-B. G. bekannt für seine penible Pflege des Serverraums, den er in nahezu staubfreiem Zustand hielt. Kein Kollege wagte es, ohne seine ausdrückliche Genehmigung diesen „heiligen" Raum zu betreten. „Dieser Raum ist mein Lebenswerk – wie soll ich es ertragen, ihn in andere Hände zu geben?", sagte er angeblich kurz vor seiner Büroflucht.

Er drohte sogar, den Zugangscode für den Serverraum „für immer" zu ändern, was zu panischen Anrufen bei der IT führte. In einem dramatischen Moment erklärte er den Serverraum zu seiner "digitalen Rentnerhöhle" und drohte, dort einzuziehen, wenn man ihm nicht eine lebenslange Klimaanlagen-Flatrate gewähren würde. "Ich habe jahrelang in diesem staubfreien Paradies gelebt, ihr könnt mich nicht einfach in die staubige Außenwelt verbannen!", rief er durch die verschlossene Tür.

PC-Wurf-Drohung und Polizeieinsatz

fensterDie Lage eskalierte endgültig, als R.-B. G. lautstark ankündigte, seinen Büro-PC aus dem Fenster zu werfen. „Wenn ich den Ruhestand antreten muss, fliegt der Rechner in den See! 100 Meter, ich schaffe das!" Kollegen beobachteten, wie er das Fenster öffnete und den Rechner bereits über die Fensterbank balancierte, während er den perfekten Wurfwinkel berechnete.

Die alarmierte Polizei war schnell zur Stelle, nachdem die Verhandlungen mit ihm gescheitert waren. Doch es war keine gewöhnliche Einheit, die anrückte, sondern eine "Spezialeinheit für renitente Ruheständler", komplett ausgestattet mit Anti-Stress-Bällen als Wurfgeschosse und tragbaren Lautsprechern, die beruhigende Fahrstuhlmusik spielten.

Die Einsatzkräfte konnten schließlich das Büro stürmen, den PC in letzter Sekunde retten und R.-B. G. aus seinem Refugium befreien. Dabei mussten sie sich durch einen Dschungel von Projektordnern und einen Hindernisparcours aus ergonomischen Bürostühlen kämpfen.

Klammern an die Stechuhr – „Ich muss doch noch 2 Überstunden abrechnen!"

Beim Abtransport durch die Polizei sorgte er für den letzten Akt der Rebellion. Mit einem verzweifelten Sprung klammerte er sich an das Zeiterfassungsgerät und rief: „Ich muss doch noch 2 Überstunden abrechnen! Ohne die gehe ich nicht!"

In einem waghalsigen Manöver versuchte er sogar, das Zeiterfassungsgerät zu "hacken", um sich rückwirkend Überstunden für die letzten 40 Jahre einzutragen. "Das sind mindestens 10.000 Stunden, die mir noch zustehen!", rief er, während er wild auf der Tastatur herumhämmerte. Trotz intensiver Bemühungen gelang es erst nach mehreren Minuten, ihn zu lösen. Selbst beim Abtransport soll er noch lautstark die Rechtmäßigkeit seiner Überstunden verteidigt haben.

Ein letzter Blick Richtung Serverraum

Beim Verlassen des Geländes blickte er noch einmal sehnsüchtig in Richtung seines geliebten Serverraums. „Wenn ich jemals Staub auf den Servern sehe, komme ich zurück!", soll er dem IT-Team zugerufen haben. In einem letzten dramatischen Moment schwor er feierlich: "Ich werde jeden Morgen um 7:45 Uhr vor dem Firmengelände auftauchen, um sicherzustellen, dass alles richtig läuft. Ihr werdet mich nicht so einfach los!"

RWW kündigt verstärkte Sicherheitsmaßnahmen an

Nach dem Vorfall hat die Geschäftsführung des RWW angekündigt, zukünftige Ruhestandsfeiern unter verstärkter Sicherheitspräsenz durchzuführen. „Wir haben gelernt, dass selbst der friedlichste Mitarbeiter am letzten Tag unberechenbar werden kann", kommentierte ein sichtlich mitgenommener Personalverantwortlicher. "Wir erwägen sogar, eine eigene 'Rentner-Eingreiftruppe' zu gründen, um auf solche Situationen besser vorbereitet zu sein."

Es bleibt zu hoffen, dass R.-B. G. seinen Ruhestand doch noch in Ruhe genießen kann – und sich vielleicht irgendwann auch ohne Klimaanlage und staubfreien Serverraum wohlfühlen wird. Die Kollegen jedenfalls werden seinen letzten Arbeitstag wohl nie vergessen und erzählen vermutlich noch jahrelang von der "großen Rentner-Revolte".

Markus Lanz heute, am 26.09.2024 um 23:15 im ZDF – Gäste und Thema

Markus Lanz heute, am 26.09.2024 um 23:15 im ZDF – Gäste und Thema

Jeden Dienstag, Mittwoch und Donnerstag treffen sich bei Markus Lanz mehrere Gäste im Studio und diskutieren ein aktuelles Thema. 

Wie war die Sendung Markus Lanz vom 25.09.24?

Grauenhaft!
Wie dort sowohl Markus Lanz als auch die zweite Staatsmedien-Vertreterin, Sabine Adler, eine Stunde lang keinerlei Diskussion zustande kommen ließen, indem sie Sahra Wagenknecht praktisch keinen Satz zu Ende führen ließen, war schon beeindruckend. Es war ein Paradebeispiel dafür, dass zwar manche unliebsame Person eingeladen wird, aber der Moderator mit Unterstützung passend eingeladener "Journalisten" (Adler) keine Diskussion zulässt, indem dem Gegenpart einfach nicht zugestanden wird, irgendeinen Gedanken mal auszuführen oder einen Satz zu beenden.

Sowohl Lanz als auch Adler war es so wichtig, bloß kein Wagenknecht-Argument zuzulassen (die übrigens die Meinung von ca. 50 % aller Deutschen vertritt), dass ununterbrochen in Wagenknechts Äußerungen hineingeredet wurde. Es war sowohl akustisch als auch inhaltlich nur schwer zu ertragen. Lanz wie auch Adler waren wohl gänzlich überfordert damit, dass mal nicht die üblichen Transatlantiker über den bösen Putin und die gute regelgeleitete (HaHa) Weltordnung der USA fabuliert haben. Schauen Sie das Ganze am besten selbst in der ZDF- Mediathek an. Ich verspreche Ihnen 60 grauenvolle, schwer zu ertragende Minuten!

Wer sind heute, am 26.09.24, die Gäste bei Markus Lanz?

Roderich Kiesewetter, USA-Knecht, CDU

roderich kiesewetter

Roderich Kiesewetter  - Foto: Olaf Kosinsky, CC BY-SA 3.0 DE, via Wikimedia Commons

Roderich Kiesewetter ist ein deutscher Politiker der CDU und ehemaliger Oberst der Bundeswehr, der sich besonders durch sein Engagement für außen- und sicherheitspolitische Fragen hervorgetan hat. Als vehementer Befürworter des transatlantischen Bündnisses plädiert er regelmäßig für eine starke Partnerschaft zwischen Deutschland, der EU und den USA. Kiesewetter ist Mitglied der Atlantik-Brücke, einer Organisation, die sich für die Förderung der deutsch-amerikanischen Beziehungen einsetzt. Für ihn ist die NATO ein zentrales Instrument zur Sicherung des Friedens in Europa und weltweit, weshalb er die Rolle der Allianz immer wieder hervorhebt.

Im Kontext des Ukraine-Krieges ist Kiesewetter ein prominenter Fürsprecher für eine konsequente Unterstützung der Ukraine durch den Westen. Er setzt sich für eine stärkere militärische und wirtschaftliche Hilfe für das Land ein, da er Russland als akute Bedrohung für die europäische Sicherheit sieht. Dabei fordert er von der deutschen Regierung eine klarere Linie in der Lieferung von Waffen und der Unterstützung der ukrainischen Streitkräfte, um dem russischen Aggressionskrieg entgegenzutreten.

Darüber hinaus war Kiesewetter einer der ersten deutschen Politiker, die betonten, dass eine Appeasement-Politik gegenüber Russland gescheitert sei. Er sieht im transatlantischen Bündnis die Grundlage, um autoritären Regimen wie dem russischen effektiv zu begegnen. Seine sicherheitspolitischen Analysen und Forderungen machen ihn zu einer wichtigen Stimme in der deutschen Debatte über die Reaktion auf den Krieg in der Ukraine und die Zukunft der NATO in einer sich wandelnden geopolitischen Landschaft.

Gerald Knaus, Migrationsfroscher

gerald knaus

Gerald Knaus - Foto: Bernhard Holub, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Österreichischer Migrationsforscher. Bekannt wurde er vor allem durch seine maßgebliche Beteiligung am EU-Türkei-Abkommen von 2016, das darauf abzielte, die irreguläre Migration nach Europa zu begrenzen.

Knaus plädiert für eine pragmatische und humane Migrationspolitik, die legale Wege der Migration schafft, während sie gleichzeitig die irreguläre Einwanderung kontrolliert. Er sieht die Notwendigkeit, Flüchtlinge in Not zu unterstützen, betont aber auch, dass nicht alle aufgenommen werden können.

Gerald Knaus lag auch mal daneben, so meinte er nach der Machtergreifung der Taliban, die Fluchtrouten seien alle unpassierbar, es würden über die dazwischenliegenden Staaten praktisch keine Flüchtlinge Europa erreichen können.

Insgesamt verfolgt er eine eher flüchtlingsfreundliche Politik.

Corinna Milborn, Journalistin

corinna milborn

Corinna_Milborn - Foto: Agtt-gs, CC BY-SA 3.0 AT, via Wikimedia Commons

Corinna Milborn ist eine österreichische Journalistin und Moderatorin, die vor allem durch ihre Arbeit beim Sender Puls 4 bekannt geworden ist. Sie moderierte dort das politische Talkformat Pro und Contra und hat sich als scharfsinnige und gut informierte Gesprächsleiterin einen Namen gemacht.

Neben ihrer Arbeit als Moderatorin engagiert sich Milborn für Themen wie soziale Gerechtigkeit, Migration und Umweltpolitik. Sie hat mehrere Bücher verfasst, in denen sie diese Themen vertieft behandelt, und setzt sich in der öffentlichen Debatte häufig für progressive Ansätze ein. Ihre journalistische Arbeit wird von ihrem klaren, gesellschaftspolitischen Engagement geprägt,

Dieses und ihre frühe Arbeit als Journalistin, Autorin und Chefredakteurin bei der Menschenrechtszeitschrift „liga“ lässt ihre Position in der heutigen Diskussion erahnen.

Markus Lanz heute, am 25.09.2024 um 23:15 im ZDF -Gäste und Thema

Markus Lanz heute, am 25.09.2024 um 23:15 im ZDF -Gäste und Thema

Jeden Dienstag, Mittwoch und Donnerstag treffen sich bei Markus Lanz mehrere Gäste im Studio und diskutieren ein aktuelles Thema. 

Kommentar zu dieser verunglückten Sendung > hier klicken <

 

Wer sind heute, am 25.09.24, die Gäste bei Markus Lanz?

Sahra Wagenknecht, BSW-Vorsitzende

sahra wagenknecht

Sahra Wagenknecht Foto: Sven Teschke

Sahra Wagenknecht hat sich nach den Landtagswahlen in Ostdeutschland als zentrale Figur etabliert, die den politischen Diskurs beeinflusst. Aus Ihrer medialen Präsenz konnte sie mit ihrer neuen Partei aus dem Stand Ergebnisse deutlich über 10 % generieren. Die Themen soziale Ungleichheit und Energiepolitik, Gender-Gaga und vor allem ihre deutliche Kritik an der kriegstreiberischen deutschen Position kommen besonders in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt gut an, wo viele Wähler sich von den etablierten Parteien entfremdet fühlen. Auch ihre deutliche Positionierung gegen die Stationierung neuer US-Waffen in Deutschland findet viel Zuspruch.

Wagenknechts Haltung gegen Globalisierung und eine "grüne Ideologie", die sie als realitätsfern bezeichnet, spricht vor allem Menschen an, die sich abgehängt fühlen. Ihr angeblich populistischer Ansatz zieht Wähler sowohl von links als auch aus dem rechten Spektrum an, was das politische Kräfteverhältnis nicht nur in Ostdeutschland beeinflussen wird.

Die Zukunft des Bündnisses hängt stark von der Mobilisierung auf Bundesebene ab. Der bisherige Fokus liegt auf dem Osten, doch langfristiger Erfolg erfordert auch Unterstützung im Westen. Wagenknechts Persönlichkeit ist dabei entscheidend: Ihre scharfe Kritik und polarisierende Art zieht viele Anhänger an, stößt aber auch auf Kritik.

Sabine Adler, Journalistin

Die "Deutschlandfunk"-Redakteurin und Osteuropa-Berichterstatterin spricht über das BSW als mögliche Regierungspartei und hinterfragt die russlandpolitische Haltung Wagenknechts.

Sabine Adler ist eine renommierte deutsche Journalistin, die vor allem für ihre fundierten Analysen zu osteuropäischen Themen bekannt ist. Sie arbeitet seit vielen Jahren für den Deutschlandfunk und hat sich als Expertin für Russland, die Ukraine und die post-sowjetischen Staaten einen Namen gemacht. Adler ist für ihre kritische Berichterstattung über autokratische Regime und die Menschenrechtslage in diesen Ländern geschätzt, was sie zu einer wichtigen Stimme in der deutschen Medienlandschaft macht. Ihre Berichte sind geprägt von einer tiefen Kenntnis der politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Osteuropa.

Neben ihrer Arbeit als Journalistin hat Adler mehrere Bücher veröffentlicht, in denen sie ihre Expertise über Osteuropa vertieft. Sie setzt sich engagiert für Pressefreiheit und Demokratie ein und mahnt in ihren Analysen oft davor, die Entwicklungen in Ländern wie Russland zu unterschätzen.

Es ist zu erwarten, dass Sie heute die Gegenpositionen zu Sahra Wagenknecht vertreten wird. Eine Mitschuld der NATO und EU am Krieg in der Ukraine blendet sie aus. Sie weist Vorwürfe zurück, die NATO oder die EU hätten durch ihre Politik die Eskalation des Konflikts provoziert. In ihren Beiträgen betont Adler, dass die Hauptverantwortung für den Krieg bei Russland und insbesondere bei Wladimir Putin liegt. Sie argumentiert, dass der Angriffskrieg auf die Ukraine Ausdruck eines imperialistischen Machtstrebens sei und nicht durch die NATO-Osterweiterung oder westliche Politik gerechtfertigt werden könne.

Adler hebt hervor, dass die Ukraine ein souveräner Staat ist, der das Recht hat, eigene Entscheidungen über seine politische und sicherheitspolitische Ausrichtung zu treffen, einschließlich der Annäherung an die EU und NATO. Die Idee, dass der Westen Russland durch die Unterstützung der Ukraine provoziert habe, betrachtet sie als eine verharmlosende und gefährliche Sichtweise, die die Verantwortung des Kremls für die Kriegsführung verschleiere. Ihre Berichterstattung und Analysen zielen darauf ab, den russischen Aggressionscharakter des Krieges in den Vordergrund zu stellen.

Dass die USA fortwährend seit Jahrzehnten aus viel niederen Motiven eine Politik vergleichblar dem jetzigen Kriegs Russland in der Ukraine verfolgen, blendet Sabine Adler geflissentlich aus.

Michael Kellner, Grünen-Politiker

michael kellner in diskussion

Michael Kellner in Diskussion

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium nimmt Stellung zur heutigen Rücktrittsankündigung seiner beiden Parteivorsitzenden Lang und Nouripour.

Wir dürfen gespannt sein, wie er sich in seiner Nähe zu Robert Habeck zu den heutigen Rücktrittsankündigung  äußert.

Foto: "Michael Kellner" by boellstiftung is licensed under CC BY-SA 2.0 ccbysa.

Stefan Bratzel, Autoexperte

Der Professor des Forschungsinstituts "Center of Automotive Management" spricht über Wege aus der Volkswagen-Krise und über Zukunftsrisiken für die deutsche Automobilindustrie. Markus Lanz wird vermutlich einen Bogen von grüner Politik zu den Problemen der deutschen Automobilindustrie schlagen, allein wegen des anwesenden grünen parlamentarischen Staatssekretärs im Bundeswirtschaftsministerium, Michael Kellner.

 

Markus Lanz in der ZDF-Mediathek

Portrait von Markus Lanz

 

Caren Miosga heute am 22.09.2024, 22:00 Uhr

Caren Miosga heute am 22.09.2024, 22:00 Uhr

caren miosga ard

Foto: NDR/Philipp Rathmer

Immer wieder Sonntags: Heute um 22:00 Uhr talkt Caren Miosga nach dem "Tatort" und einem 10 minütigen "tagesthemen extra"  in der ARD zum Thema:

"Nach den Wahlen: Was wird aus Deutschland, Herr Gauck?"

Gäste der heutigen Sendung sind Joachim Gauck, Bundespräsident a.D., Julia Reuschenbach, Politikwissenschaftlerin und Steffen Mau, Soziologe.

Pünktlich?

Heute sind die Wahlen in Brandenburg, eingepreist ist das in den geplanten Sendertermin mit einer um 5 Minuten verlängerten Tagesschau und einem Tagesthemen Extra um 21:50 Uhr. Ob es damit für einen pünktlichen Start reicht, werden wir sehen.

Gäste bei Caren Miosga heute, 22.09.2024, 22:00 Uhr, in der ARD. Wiederholung der Sendung z. B. morgen früh am 23.09.2024, 01:00 Uhr, NDR.

Thema der Sendung:

Drei Wochen nach den Wahlen in Sachsen und Thüringen wird an diesem Sonntag auch in Brandenburg ein neuer Landtag gewählt. SPD und AfD liefern sich ein Kopf-an-Kopf -Rennen. Die AfD könnte erneut stärkste Kraft werden. Dietmar Woidke hat bereits angekündigt, als Ministerpräsident zurücktreten zu wollen, sollte seine SPD hinter der AfD landen. Wird seine Strategie aufgehen, kann die SPD die Mehrheit der Menschen in Brandenburg noch erreichen? Warum wählen so viele, gerade auch junge Menschen die in Teilen rechtsextreme AfD? Und welche Folgen wird das Wahlergebnis für die Ampel in Berlin haben?

Gäste bei Caren Miosga heute, 22.09.2024

Joachim Gauk

Joachim Gauck, von 2012 bis 2017 Deutschlands elfter Bundespräsident, prägte schon lange vor seiner Amtszeit das politische Geschehen. Als Pastor in Rostock organisierte er 1989 die wöchentlichen Montagsdemonstrationen, die zur friedlichen Revolution in der DDR führten. Er war Mitbegründer des oppositionellen Neuen Forums und wurde 1990 in die erste frei gewählte Volkskammer der DDR gewählt. Nach der Wiedervereinigung übernahm er die Leitung der Stasi-Unterlagen-Behörde, wo er sich zehn Jahre lang für die Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit einsetzte. Gaucks Engagement für Freiheit und Demokratie prägte seinen Werdegang und verschaffte ihm hohes Ansehen in ganz Deutschland.

Seine Rolle während der Wiedervereinigung und der Aufarbeitung des SED-Unrechts machte ihn zu einem der wichtigsten Verfechter von Eigenverantwortung und politischer Freiheit. Er betonte stets die Bedeutung der Auseinandersetzung mit der DDR-Vergangenheit, um die Demokratie zu stärken. Als Bundespräsident knüpfte Gauck an diese Werte an und forderte sowohl in Deutschland als auch international eine konsequentere Verteidigung demokratischer Prinzipien. Bei einem Staatsbesuch in der Türkei sprach er sich klar gegen die autoritären Tendenzen von Präsident Erdogan aus und warnte frühzeitig vor den geopolitischen Ambitionen Wladimir Putins.

Während seiner Amtszeit gelang es Gauck, das beschädigte Ansehen des Bundespräsidentenamtes nach den Rücktritten seiner Vorgänger Wulff und Köhler wiederherzustellen. Mit seiner ruhigen, aber eindringlichen Art forderte er die Bürger immer wieder zur Verantwortung für die Demokratie auf. In einer seiner bekanntesten Reden sagte er: "Wir haben Grund, uns zu freuen über dieses Land." Er rief dazu auf, die Freiheit zu schätzen, aber auch zu verteidigen. Gauck kritisierte die wachsende politische Apathie und erinnerte daran, dass Demokratie nur mit aktiver Beteiligung lebendig bleiben kann.

Auch nach seiner Amtszeit blieb Gauck eine wichtige moralische Instanz. Mit seiner Forderung nach mehr Eigenverantwortung und seinem Appell, die Freiheit niemals als selbstverständlich zu betrachten, traf er einen Nerv in der Gesellschaft. Ein weiterer prägnanter Satz aus seiner Zeit im Amt lautet: „Die Freiheit ist nicht grenzenlos.“ Gauck betonte immer wieder, dass Freiheit mit Verantwortung einhergeht, sowohl gegenüber der Gesellschaft als auch gegenüber dem eigenen Handeln. Diese Botschaften hinterließ er als Vermächtnis – ein beständiger Aufruf, die freiheitliche Demokratie zu verteidigen und aktiv mitzugestalten.

Julia Reuschenbach

Die Politikwissenschaftlerin Julia Reuschenbach hat sich in den letzten Jahren intensiv mit der politischen Kommunikation in Deutschland und der Dynamik innerhalb der Regierungskoalition beschäftigt. Besonders die Spannungen in der aktuellen Ampelkoalition (SPD, Grüne, FDP) standen dabei im Fokus ihrer Analysen. Sie kritisierte die FDP, die sich häufig als „innere Opposition“ zur eigenen Regierung positioniert, um nach regionalen Wahlniederlagen an Profil zu gewinnen. Diese parteiinternen Konflikte führten oft zu Verzögerungen in wichtigen Entscheidungsprozessen, etwa beim Klimaschutz und der Modernisierung der Infrastruktur.

Darüber hinaus äußerte sich Reuschenbach zur deutschen Zögerlichkeit in der Unterstützung der Ukraine und wies auf die Herausforderung hin, den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft trotz interner Meinungsverschiedenheiten voranzutreiben. In der Außenpolitik sieht sie die Notwendigkeit, klare Positionen zu beziehen, insbesondere in Bezug auf die Beziehungen zu Russland und die Stärkung der NATO-Bündnisverpflichtungen. Diese Themen spiegeln ihre kritische Sicht auf die aktuelle deutsche Regierungsführung und die Herausforderungen bei der Bewältigung struktureller Krisen wider.

Steffen Mau

Der Soziologe Steffen Mau hat sich in den letzten Jahren intensiv mit der Rolle von Grenzen in einer globalisierten Welt sowie der sozialen Ungleichheit beschäftigt. In seinem Buch „Sortiermaschinen“ zeigt Mau, dass Grenzen heute nicht nur physische Barrieren sind, sondern auch rechtliche und digitale Formen annehmen. Er spricht von einer „Externalisierung der Kontrolle“, bei der Grenzüberwachung bereits weit vor den tatsächlichen Landesgrenzen beginnt, etwa durch Abkommen mit Drittstaaten. Diese Mechanismen selektieren, wer Zugang zu Wohlstand und Mobilität hat, und verstärken globale Ungleichheiten. Besonders betroffen sind Migranten, die an den Außengrenzen Europas unter oft prekären Bedingungen festgehalten werden, während privilegierte Reisende in Schnellspuren die Kontrollen umgehen können​.

Ein weiteres zentrales Thema in Maus Forschung ist die ungleiche Entwicklung zwischen Ost- und Westdeutschland seit der Wiedervereinigung. In seinem Buch „Lütten Klein“, das nach seinem Heimatviertel in Rostock benannt ist, beschreibt Mau die langfristigen sozialen Brüche, die durch die Wende entstanden sind. Viele Ostdeutsche erlebten nach der Wiedervereinigung nicht den erhofften sozialen Aufstieg, sondern mussten massive Verluste hinnehmen, während sie zugleich mit einer abnehmenden sozialen Mobilität konfrontiert waren. Besonders deutlich wird dies durch die Abwanderung junger Menschen in den Westen und den damit verbundenen Verlust an sozialem Kapital im Osten. Diese „sozialen Frakturen“, wie Mau sie nennt, prägen das Leben vieler Ostdeutscher bis heute

Mau sieht diese Spaltung als tief verankert in der Struktur der ostdeutschen Gesellschaft und fordert gezielte Maßnahmen, um Ostdeutsche besser in führende soziale und politische Positionen zu integrieren. Er betont, dass die geringe politische Partizipation und die Schwäche der Zivilgesellschaft im Osten ebenfalls Nachwirkungen der Wiedervereinigung sind. Mau plädiert daher für eine stärkere Förderung ostdeutscher Eliten und eine aktive Auseinandersetzung mit den Lebensrealitäten in den neuen Bundesländern, um die fortbestehenden Ungleichheiten zu überwinden. Damit verbunden ist auch die Forderung, die Lebensgeschichten der Ostdeutschen stärker anzuerkennen und in den gesamtdeutschen Diskurs einzubinden​

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Heutige Sendung Caren Miosga

Markus Lanz am 19.09.2024

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Markus Lanz heute, am 25.09.2024 um 23:15 im ZDF -Gäste und Thema

Markus Lanz heute, am 19.09.2024 um 23:45 Uhr im ZDF – Gäste und Thema

Jeden Dienstag, Mittwoch und Donnerstag treffen sich bei Markus Lanz mehrere Gäste im Studio und diskutieren ein aktuelles Thema. 

Wer sind heute am 19.09.24 Die Gäste bei Markus Lanz?

Martin Huber, CSU-Generalsekretär

Er nimmt Stellung zum Verzicht auf die Kanzlerkandidatur seines Parteivorsitzenden Söder und zur aktuellen Absage der Union an eine schwarz-grüne Koalition im Bund 2025.

Wir dürfen sehr gespannt sein, wie (il-)loyal sich sein Ministerpräsident und Parteivorsitzender Markus Söder in den kommenden 12 Monaten gegenüber Friedrich Merz verhält. Wird sich das Drama aus dem Wahljahr 2021 wiederholen, als er unablässig gegen Armin Laschet stichelte?

Anton Hofreiter, Grünen-Politiker

„Ich habe viele gute Kontakte zur Union“, berichtet er und legt dar, ob er inhaltliche Differenzen mit der CDU/CSU, u.a. in der Asyl- und Energiepolitik, für überbrückbar hält. Der neue "Waffenexperte" der Grünen und Ukraine-Unterstützer wird sich vielleicht auch zur Ukraine äußern.

anton-hofreiter heute zu gast bei markus lanz

Foto: Gerd Seidel

Melanie Amann, Journalistin

Die stellvertretende „Spiegel“-Chefredakteurin äußert sich zu Hintergründen, wie sich Friedrich Merz die Kanzlerkandidatur sicherte und zum Verhältnis der beiden Parteichefs der Union.

Melanie Amann hat sich bei ihrem letzten Auftritt in der ARD-Sendung "maischberger" einen veritablen Fehltritt gegenüber Ulrich Wickert geleistet. Mehr dazu in Kürze auf blop.de

Thema der Sendung bei Markus Lanz heute

... wird offensichtlich eine Betrachtung der möglichen Koalitionspartner CDU und Grüne nach der nächsten Bundestagswahl. Während CSU-Chef Söder diese strikt ablehnt, will sich sein CDU-Kollege Friedrich Merz in diesem Punkt nur für den Moment festlegen. Als Verantwortungsträger und vermutlicher neuer Bundeskanzler wäre es  ja auch töricht, sich die Zahl der möglichen Koalitionspartner ein Jahr vor der Wahl schon kleinzureden. Mit der Brandmauer gegen AfD und Linke (und damit eigentlich auch gegen die BSW) hat er sich da je eh schon einiges verbaut.

 

Markus Lanz in der ZDF-Mediathek

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